Artefacts of the Future
Sieben spekulative Artefakte geben möglichen Entwicklungen in Medizin und Technologie eine konkrete Form. Die Ausstellung lädt dazu ein, über Körper, Fürsorge, Selbstbestimmung und Identität im technologischen Wandel nachzudenken.
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In Zusammenarbeit mit Forschenden des Health Ethics and Policy Lab und des Interactive Visualization and Intelligence Augmentation Lab der ETH Zürich entwickelten europäische Künstlerinnen und Künstler Objekte, die medizinische und technologische Zukunftsvisionen verkörpern.
Die Werke zeichnen einen Weg vom Beginn des Lebens bis über den Tod hinaus nach. Sie greifen grundlegende menschliche Bestrebungen auf – Leben zu schaffen, den Geist zu erweitern und biologische Grenzen zu überwinden – und machen die damit verbundenen Werte, Annahmen und Spannungen sichtbar.
Ein eigens entwickeltes KI-System, «AI Echo», verleiht den Artefakten eine dialogische Stimme und lädt Besucherinnen und Besucher zur persönlichen Reflexion ein. So wird die Ausstellung zu einem ethischen Labor, in dem technologische Entwicklungen nicht als unausweichlich, sondern als offen, verhandelbar und gesellschaftlich mitgestaltbar erscheinen.
Institution
Ein Projekt der ETH Zürich, entwickelt für SNF Nostos 2026 mit exklusiver Unterstützung der Stavros Niarchos Foundation (SNF).
Mit besonderem Dank an das Team von SNF Nostos 2026 sowie an alle Mitwirkenden, die das Projekt ermöglicht haben.
Credits
Projektleitung: Prof. Effy Vayena
Künstlerische Leitung und Kuration: Dr. Joanna Sleigh
Konzeptionelle Entwicklung und Kuration: Dr. Alessandro Blasimme und Eirini Petrou
Entwicklung von «AI Echo»: Dr. Rita Sevastjanova, Kirill Heitzler und Prof. Mennatallah El-Assady, in Partnerschaft mit ElevenLabs
Künstler und Produktion der Artefakte: Nikolas Athanasopoulos, Richard Beckett, Jan Contala, Erzë Dinarama, Olaf Egner, Johanna Jonsson, Jessica Lundin, Iacopo Neri, Pietro Odaglia, Levent Ozruh, Massimiliano Pelletti und Hangchuan Wei
Szenografie: Burri Mahlknecht Szenografen
Grafikdesign: Tommaso Prinetti
Fotografie: Arthur Heck
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